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2.541 Bussen bei Jazz Festival

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Im Rahmen des 58. Montreux Jazz Festivals (MJF), das vom 5. bis 21. Juli 2024 stattfand, kamen rund 250.000 Festivalbesucher.

Anlässlich der 58. Ausgabe des MJF behielt die Polizei, wie in den Vorjahren, ein koordiniertes Sicherheitskonzept bei, das alle Sicherheitsakteure einbezog. Dieses Konzept wurde vom Einsatz- und Koordinationszentrum (CECo) aus den Räumlichkeiten der Police Riviera in Clarens gesteuert. Die verschiedenen Sicherheitsakteure, darunter die Beamten der Police Riviera, die Gendarmen und Inspektoren der Kantonspolizei Waadt, der SDIS Riviera, der Zivilschutz Riviera, die Gesundheitsdienste, die Organisatoren des MJF, die Firma Securitas und verschiedene kommunale Dienste, arbeiteten eng zusammen. Ein Justizkommando und ein Rettungskommando, bestehend aus Polizisten und Gendarmen, die für Interventionen bei Personen, die Straftaten begingen, zuständig waren, waren täglich auf dem Festivalgelände präsent.

Diese 58. Ausgabe zog rund 250.000 Besucher an. Organisiert außerhalb der Mauern des Kongresszentrums erfüllte diese einzigartige Ausgabe alle Erwartungen mit ihrer atemberaubenden Seebühne und der intimen Casinobühne. Die Festivalbesucher genossen einen neu gestalteten Rundgang entlang der Uferpromenade, neue Terrassen und kostenlose Veranstaltungsorte. Künstler wie Trombone Shorty, Sting, Lenny Kravitz, Jon Batiste, Vulfpeck, Justice, Deep Purple, Dionne Warwick, Asaf Avidan und Nick Mason begeisterten das Publikum. Die Polizei stellt erneut fest, dass auf den verschiedenen Festivalgeländen keine größeren Sicherheitsprobleme auftraten. Um Taschendiebstählen und Einbrüchen in Fahrzeuge entgegenzuwirken, startete die Polizei ihre traditionelle Sommerpräventionskampagne, um die Festivalbesucher für dieses Phänomen zu sensibilisieren. Plakate wurden an stark frequentierten Orten aufgestellt und die Police Riviera führte auch vor Ort gelegentlich Präventionsaktionen durch.

Städtische Mediation
Wie bei jeder Ausgabe des Montreux Jazz Festivals seit 2018 wurde das städtische Mediationsprogramm namens „Guerrabas“, das in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Montreux entwickelt wurde, jeden Abend von 22:00 bis 6:00 Uhr umgesetzt. Ebenfalls zum dritten Mal in Folge wurde die Präventionsaktion und der Kampf gegen Belästigung „Ask for Angela“ fortgesetzt. Ein Team von 4 bis 8 Mitarbeitern durchquerte das Gelände des Montreux Jazz Festivals und dessen Umgebung, legte dabei durchschnittlich 12 Kilometer pro Nacht zurück, um den urbanen Raum zu beruhigen und die Risiken in festlichen Situationen zu reduzieren. Dabei wurden fast 6.500 Wasserflaschen verteilt und mehrere Dutzend Personen vorübergehend aus verschiedenen Gründen wie übermäßigem Alkoholkonsum, Stürzen, Angstattacken usw. betreut. Das Team intervenierte auch mehrmals, um aufkeimende Konflikte zu entschärfen, sowie siebenmal im Rahmen der Aktion „Ask for Angela“.

Statistiken
Insgesamt fällt die Sicherheitsbilanz positiv aus, und während des gesamten Festivals herrschte eine festliche und gesellige Atmosphäre, die zu einer gewissen Gelassenheit beitrug. Die Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz blieben gering. Die Polizei beschlagnahmte 20 g Kokain, 60 Ecstasy-Tabletten und 6 g Haschisch/Marijuana. Im Übrigen verzeichnete die Polizei folgende Zahlen: 2.541 Ordnungsbussen, 14 Fahrzeuge abgeschleppt, 5 Strafanzeigen, 206 gefundene Wertgegenstände, 11 Diebstähle, 30 Schlägereien/Betrunkenheit, 7 Personen in Gewahrsam, 9 Angriffe, 10 Betäubungsmittelvergehen und 43 Identitätskontrollen.

Während der gesamten Veranstaltung war die Firma Securitas vor Ort und griff in 105 gesundheitlichen Notfällen, 88 Gewaltvorfällen, 5 Identitätsdiebstählen und 15 Fällen von Drogenkonsum ein. In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli gegen 23:30 Uhr griff ein Eingangskontrollmitarbeiter der LiLo-Bar ein, als eine Person in Schwierigkeiten im Wasser war. Der Mitarbeiter sprang ins Wasser und half einer stark alkoholisierten Person, die vollständig untergetaucht war. Die Person wurde von Sanitätern betreut und ins Krankenhaus gebracht. Das Zugangs-/Transportkonzept des MJF wurde aufgrund der Arbeiten am 2M2C überarbeitet. Maßnahmen wie die tägliche Sperrung der Kantonsstraße (RC) von 17:00 bis 01:00 Uhr und der Verzicht auf Parkplätze an der RC wurden zur Zufriedenheit umgesetzt. Der 2024-Einsatzplan des Zivilschutzes (PCi) mit 35 Eingezogenen wurde an die besondere Konfiguration dieser Ausgabe des Montreux Jazz Festivals angepasst, insbesondere mit der Sperrung der Grand’Rue zu den vorgesehenen Festivalzeiten und der Umleitung des Straßenverkehrs über die Avenue des Alpes und die Rue de la Gare. Der SDIS musste beim Festival selbst nicht eingreifen, sondern nur bei einfachen Vorfällen am Rande der Veranstaltung.

Der Sanitätsdienst des Festivals betreute 1.004 Personen, davon 40 % wegen kleinerer Traumata mit einigen Transfers zur Nahtversorgung sowie 10 % der Fälle wegen Substanzmissbrauchs mit sehr wenigen Verdauungsproblemen (Hygiene, Stände, Essen, Hitze). Unter der Woche und am Wochenende waren ab 5 Uhr morgens 17 bis 18 Mitarbeiter der Straßen- und Grünflächenpflege mit 6 Lastwagen, 2 Kehrmaschinen, 2 Waschmaschinen und einem Treppenwaschgerät im Einsatz, um das Jazz-Gelände zu säubern. Sie arbeiteten auf einem Einsatzgebiet von einem Kilometer Uferpromenade und Parks vom Marktplatz bis zum Jean-Villars-Gilles-Park, einschließlich der Uferbefestigungen. Im Vergleich zu 2022 und 2023 war die Gesamtmenge des Abfalls geringer. Insgesamt wurden mehr als 1.100 Stunden für die Reinigung des Jazz-Geländes durch das Personal des öffentlichen Dienstes aufgewendet. Die öffentlichen Verkehrsmittel der VMCV SA führten 1.246 zusätzliche Fahrstunden und 22.252 zusätzliche Kilometer durch. Die Rettungsgesellschaften der Region Montreux mussten nicht eingreifen.

Quelle der Meldung: Kapo VD

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